Eigenbluttherapie Knie: Wie ACP & PHP bei Arthrose-Schmerzen wirken
Was ist Eigenbluttherapie am Knie?
Die Eigenbluttherapie nutzt die regenerativen Kräfte Ihres eigenen Blutes. Aus einer kleinen Blutentnahme am Arm wird durch ein spezielles Zentrifugen-Verfahren das plättchenreiche Plasma gewonnen. Dieses Plasma – als ACP oder PRP bezeichnet – enthält eine hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren und entzündungshemmenden Substanzen.
Injiziert in das Kniegelenk, können diese Wachstumsfaktoren die Entzündungsreaktionen im Gelenkknorpel bremsen, die Gleitfähigkeit verbessern und den körpereigenen Reparaturprozess anregen – vollständig ohne künstliche Wirkstoffe.
Hinweis: Neben ACP und PHP bieten wir in unserer Praxis in Wiesloch auch die SVF-Therapie mit Fettstammzellen an – eine weiterentwickelte biologische Option bei fortgeschrittener Kniearthrose.
Wie läuft die Eigenbluttherapie am Knie ab?
- Blutentnahme – Wenige Milliliter Blut aus der Armvene
- Aufbereitung – Zentrifuge trennt Blut, plättchenreiches Plasma wird isoliert
- Injektion – Gezielt ins Kniegelenk, häufig unter Ultraschallkontrolle
- Nachsorge – Kurze Schonung, dann gezielte Physiotherapie
In der Regel 3 Sitzungen im Abstand von 1 Woche. Viele Patienten berichten nach 4–6 Wochen von spürbarer Linderung.
Für wen ist ACP bei Kniearthrose geeignet?
- Leichte bis mittelschwere Kniearthrose (Gonarthrose Grad I–III) mit Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit
- Sportler und aktive Menschen, die gelenkerhaltend behandelt werden möchten
- Patienten nach Knorpelschäden, z. B. nach sportlicher Überlastung
- Personen mit Kortison-Unverträglichkeit als schonende Alternative
Kosten für gesetzlich Versicherte (GKV)
Die ACP-Therapie ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und wird von den meisten Krankenkassen nicht übernommen. Es lohnt sich, vorab bei Ihrer Kasse nachzufragen – einzelne Kassen beteiligen sich bei schriftlicher ärztlicher Begründung.
Kosten für Privatpatienten & Beihilfe
Die Behandlung ist nach GOÄ abrechenbar. Die meisten PKV und Beihilfestellen erkennen sie an. Als Privatpatient in Wiesloch erstellen wir alle nötigen Unterlagen für Ihre Versicherung – transparent und ohne Überraschungen.
Häufige Fragen
Ist die Eigenbluttherapie schmerzhaft?
Die meisten Patienten empfinden den Eingriff als gut verträglich. Ein leichtes Druckgefühl nach der Injektion klingt innerhalb weniger Tage ab.
Wie schnell wirkt die ACP-Therapie?
Erste Verbesserungen sind häufig nach 4–8 Wochen spürbar, die volle Wirkung nach Abschluss des Zyklus.
Wie lange hält die Wirkung an?
Individuell verschieden – bei vielen Patienten 6–18 Monate.
Was ist der Unterschied zwischen ACP, PRP und PHP?
Alle basieren auf plättchenreichem Plasma; sie unterscheiden sich in Aufbereitungsmethode und Wachstumsfaktor-Konzentration. PHP gilt als besonders hochkonzentrierte Variante. Wir nutzen hier das ACP Max-System.
Kann Eigenbluttherapie eine Knie-OP ersetzen?
Für viele Patienten mit leichter bis mittelschwerer Arthrose ja – oder zumindest deutlich hinauszögern.
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